„Es war mehr drin“ – Die Saison der DJK-Damen  im Rückblick

Aschaffenburg Platz vier – das ist immerhin dieselbe Platzierung wie im Vorjahr. Bei den Basketballerinnen der DJK Wildcats ist das Saisonziel, sich unter den besten 3 zu platzieren, leider nicht erreicht worden. Trotzdem war Trainer Jan Krsmanovic mit der Leistung der Wildcats höchst zufrieden.

Ein Rückblick

„Es war eine sehr gute Saison. Und wenn ich sehe, wie wir in der Rückrunde mitgehalten haben, weckt das natürlich Begehrlichkeiten“, erklärt der Trainer. Trotz Personalmangel haben die Damen der DJK Großes geleistet. Im Schnitt waren nur 7 Spielerinnen in der Rückrunde aktiv, wenn man bedenkt, dass die Mannschaft Anfang der Saison mit 14 Spielerinnen auftreten konnte.

Der Saisonverlauf

Trotz guter Vorbereitung und einer klasse Leistung im Vorbereitungsspiel gegen  TG Hanau, startete die neue Saison leider nicht wie erwartet. Mit vollem Kader konnten die ersten vier Spiele absolviert werden, doch leider ohne Erfolg. Eine bittere Niederlagenserie mussten die Wildcats hinnehmen. Mit etwas Glück wurde das zweite Spiel gegen den Homburger TG für die Wildcats entschieden, aufgrund von einer nicht berechtigten Spielerin des Gegners.

Im fünften Spiel ist dann endlich der Knoten geplatzt und das auch noch gegen den Tabellenführer aus Frankfurt. Und somit ging die Siegesserie weiter. Sechs Spiele in Folge konnten die Wildcats für sich entscheiden, auch wenn sich zu diesem Zeitpunkt der Kader bereits stark verkleinerte. Abgänge kamen hinzu, Verletzungen waren leider auch nicht ausgeschlossen und krankheitsbedingt fehlten von Woche zu Woche immer mehr Spielerinnen. Doch hiervon ließen sich die Damen nicht aus dem Konzept bringen und erkämpften sich Punkt für Punkt. Das Trainer Duo Krsmanovic/Condic forderte sehr viel von den übergebliebenen Damen. Zu Recht, da die beiden wussten, zu was diese Mannschaft im Stande ist.

Die Trainingseinheiten waren immer weniger besucht, so dass man an vielen Kleinigkeiten arbeiten konnte. Dementsprechend verlief die restliche Saison wie eine Achterbahnfahrt. Es gab viele Höhen und Tiefen, spielerische, emotionale und leistungstechnische. Die Leistung der Damen war bewundernswert und außerirdisch. Mit nur 7 Spielerinnen leisteten diese mehr als ein 12er Kader. Für jeden Ausfall hat die Mannschaft immer eine Lösung gehabt. Hinzu kam noch das Ausscheiden von Trainer Condic, der das Ruder an den jungen neuen Trainer Krsmanovic weitergab. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche und turbulente Saison. Dass man am Ende sogar noch den vierten Platz erobern konnte, ist eine ausgezeichnete Leistung und spricht für den Teamgeist dieser Mannschaft.

Das Personal

Mit dem Ende der Saison, begann eine neue Ära der Damenmannschaft. Unzählige Abgänge sorgten für eine neue Strukturierung. Verzweifelt überlegte Trainer Krsmanovic wie er die Abgänge kompensieren kann. Mit den übergebliebenen Damen ist ein Neuaufbau vielversprechend. Nach langer Überlegung einigte man sich, die U18 mit den Damen zu fusionieren. Die eigene Jugend füllt die Lücken, was will man mehr. Ein guter Mix aus Jugendlichen, die nun bei den Damen ihre ersten Schritte im Seniorenbasketball beginnen, bilden eine gute Basis, auf die man aufbauen kann.

Bild hintere Reihe von links nach rechts:

Jan Krsmanovic; Katja Sauber, Vanessa Roguljic, Susanne Honeycutt-Schlosser, Nathalie Gerhart, Ina Helferich, Maren Röhl, Laura Leistenschläger und Annika Schülein.

Vordere Reihe von links nach rechts:

Miriam Kriegenhofer, Judith Spieler, Merle Kramer, Johanna Spielmann, Mia Ehrenberg und Barbara Kalicanaj. Auf dem Bild fehlt Anna-Lena Gerhart.

Der Ausblick

Die Saison hat gezeigt, dass in der Landesliga noch Luft nach oben ist. Trainer Jan Krsmanovic zitiert die Worte des Ex-Trainers Condic, da diese auch hier zutreffen: „Ja im Moment sieht es nach einer gut aufgestellten Mannschaft aus, wir sind auch wieder körperlich etwas größer wie vergangene Saison, doch es sind so viele Veränderungen, dass das Zeit brauchen wird, um die richtige Abstimmung zu finden. Bedenkt man wie jung wir nun auch werden, geht das nun mal nicht von heute auf morgen.“ „Wir sind jetzt eine sehr junge Mannschaft und müssen uns als Team finden, dabei aber auch die spielerischen Fähigkeiten verbessern. Viel Arbeit liegt an, doch wenn wir alle zusammen arbeiten, sehe ich viel Potential in diesem Team.“ so der zuversichtliche Trainer Jan Krsmanovic.

 

Coach Jan Krsmanovic

Nationalität
ger Deutschland
Aktuelle Mannschaft
Team Damen